Wie man Fragen der Sicherheit von Heimnetzwerken bei der Arbeit löst

May 20, 2020

Emmanuel Feranmi

In den vergangenen Monaten haben viele Mitarbeiter mit Büroarbeitsplätzen aufgrund der COVID-19-Pandemie begonnen, Remote-Arbeit zu verrichten. Dies bringt Veränderungen und Herausforderungen mit sich. Eine davon ist der fehlende einfache Zugang zu einem IT-Team, das Netzwerkprobleme lösen und die Sicherheit des Heimnetzwerks gewährleisten kann. Das Problem wird durch Berichte verschärft, wonach Hacker und Betrüger die weltweit grassierende Coronavirus-Pandemie für Cyberangriffe genutzt haben. Für diejenigen Arbeitnehmer, die Zugang zu sensiblen Informationen und vertraulichen Daten aus ihren Unternehmen haben, ist die Sicherheit des Heimnetzwerks umso wichtiger. Vermeiden Sie es, ein Opfer opportunistischer Hacker zu werden, indem Sie diese Tipps nutzen, um ein sicheres Netzwerk für Ihr Heimbüro einzurichten.

1. Installieren Sie einen Netzwerk-Firewall.

Glücklicherweise sollte dieser Tipp für die meisten leicht zu implementieren sein, da drahtlose Router über eine eingebaute Firewall für die Sicherheit verfügen. Sie ist nicht immer standardmäßig eingeschaltet, stellen Sie also sicher, dass Ihre Firewall eingeschaltet ist. Dies ist in Kombination mit den eingebauten Firewalls von Windows (sowie Ihrer Sicherheitssoftware) für die meisten Einrichtungen ausreichend, um einen gründlichen Datenschutz zu bieten.

2. Sichern Sie Ihre Daten.

Für eine sichere Datensicherung stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung:

-Sicherung auf ein externes Laufwerk, wie z.B. eine USB-Festplatte, unter Verwendung der Dateiverlaufs- oder Sicherungsfunktion von Windows oder der Time Machine Funktion von Apple. Diese Methode hat den Vorteil, kostengünstig zu sein, aber sie beseitigt nicht die Anfälligkeit für physische Gefahren wie Feuer oder Raub.

-Sicherung von Daten über das Internet mit Hilfe eines Abonnementdienstes. Dies kostet oft Geld, aber es schützt vor Festplattenausfall, Naturkatastrophen oder anderen Ursachen für Datenverlust.

-Verwenden Sie einen Cloud-Storage-Dienst wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive. Diese Dienste bieten ähnliche Vorteile wie Abonnementdienste, können aber auch mit mehreren Geräten synchronisiert werden. Die Datenspeicherung ist bis zu einer bestimmten Menge kostenlos oder Sie können für mehr bezahlen.

Im Idealfall sollten Sie mehr als eine Methode verwenden - wenn Sie z.B. aus irgendeinem Grund die Internetverbindung verlieren, können Sie mit einer Vor-Ort-Kopie Ihre Dateien speichern und darauf zugreifen, solange der Online-Dienst nicht verfügbar ist. Prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen bereit ist, die minimalen Kosten für eine Online-Datensicherung zu übernehmen, während Sie von zu Hause aus arbeiten.

3. Achten Sie auf Phishing-Sites.

Die Regeln der E-Mail- und Webseitensicherheit in der Zeit von COVID-19 unterscheiden sich nicht viel von den bewährten Praktiken, an die Sie bereits gewöhnt sind, aber es schadet nie, sie aufzufrischen:

Seien Sie sehr skeptisch gegenüber E-Mails von Absendern, die Sie nicht erkennen, und achten Sie genau auf die Domäne innerhalb der E-Mail-Adresse... Absender können Namen, die Sie erkennen, mit nicht verwandten E-Mail-Adressen paaren.

-Gängige Taktiken beinhalten das Versenden von E-Mails, in denen behauptet wird, von der CDC oder einem "Virenspezialisten" mit Ratschlägen zu sein.

-Wenn immer möglich, klicken Sie nicht auf Links in einer E-Mail, selbst wenn sie von einem Unternehmen zu stammen scheint, das Sie kennen und dem Sie vertrauen. Rufen Sie die bekannte Website selbst in Ihrem Browser auf.

-Beantworten Sie keine Anfragen nach persönlichen Informationen, ohne die Identität des Antragstellers zu überprüfen, insbesondere wenn die Anfrage unerwartet kommt.

-Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge. Einer der vielen Betrügereien im Zusammenhang mit Coronaviren ist zum Beispiel eine E-Mail, die vorgibt, eine angehängte Datendatei mit den neuesten Statistiken über den Virus zu haben, beim Öffnen jedoch bösartige Software installiert. Cyberkriminelle könnten dann auf vertrauliche Firmeninformationen zugreifen oder Ihren Computer sperren und Ihren Zugriff gegen Lösegeld einbehalten.

Norton verfügt über eine noch ausführlichere Beratung zu Coronavirus-spezifischen Betrügereien: https://us.norton.com/internetsecurity-online-scams-coronavirus-phishing-scams.html

4. Sichern Sie die Wi-Fi-Umgebung Ihres Heimbüros.

Auch hier handelt es sich um bewährte Verfahren für die Wi-Fi-Nutzung zu Hause im Allgemeinen, aber sie werden immer wichtiger für den Einsatz mit sensiblen Firmendaten:

-Erstellen Sie ein starkes, eindeutiges Wi-Fi-Passwort. Viele Router werden mit einem Standardpasswort ausgeliefert, das für Hacker leicht zu erraten ist. Es sollte mindestens 20 Zeichen lang sein und sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbole enthalten.

-Netzwerkverschlüsselung auf dem Router aktivieren - idealerweise sollte der Verschlüsselungstyp WPA2 sein.

- Halten Sie die Software Ihres Routers auf dem neuesten Stand.

 

Die Implementierung dieser einfachen Lösungen wird Ihnen helfen, eine erstklassige Sicherheit Ihres Heimnetzwerks zu gewährleisten und Ihnen in diesen stressigen Zeiten etwas mehr Ruhe zu verschaffen.

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