Wie Sie die negativen Effekte des Home-Office vermeiden

August 13, 2020

Anna Bee

Vor der Covid19-Pandemie arbeiteten schätzungsweise 29 Prozent der amerikanischen Hochschulabsolventen zumindest zeitweise von zu Hause aus. Durch die Krise ist diese Zahl dramatisch gestiegen.

Von zu Hause aus zu Arbeiten hat Vor- und Nachteile. Die Zeit fürs Pendeln fällt weg, und wir haben mehr Zeit, uns um die Hausarbeit und die Kinderbetreuung zu kümmern. Auf der anderen Seite entstehen im Home-Office auch schnell negative Angewohnheiten, die sich auf die Gesundheit auswirken können.

Es ist gut möglich, dass wir in Zukunft auch weiterhin vermehrt von Zuhause aus arbeiten werden.
Falls auch Sie im Home-Office arbeiten, lohnt es sich einmal zu schauen, wie gesund das eigentlich ist.

Die dunkle Seite des Home-Office

Zugegeben, die Arbeit von zu Hause aus bringt neue Herausforderungen mit sich. In diesem Bloomberg Artikel wird erwähnt, dass wir zuhause sogar drei Stunden mehr arbeiten. Damit entsteht eine völlig neue Work-Life-Balance.

Aber das ist noch nicht Alles. Die veränderte Arbeitsweise bringt auch andere beunruhigende Effekte mit sich, wie zum Beispiel:

1. Längeres Sitzen - Wir alle wissen, dass Sitzen als „das neue Rauchen“ bezeichnet wird, weil wir zunehmend Zeit im Sitzen verbringen. Es mag bequem sein, sich während der Arbeit hinzusetzen, aber dies ist nicht die gesündeste Position für Ihren Körper. Zu langes Sitzen führt zu Nacken- und Rückenschmerzen, die Ihre Produktivität beeinträchtigen können. Und auch Ihre Gesundheit steht auf dem Spiel: Zu viel Sitzen ist schlecht für das Herz-Kreislaufsystem und die Psyche.

Um dies zu verhindern, sollten Sie zusätzliche Bewegung in Ihren Alltag einbauen. Dies kann zum Beispiel vermehrtes Stehen sein oder Dehnübungen. Falls möglich, sollten Sie sich einen ergonomischen Schreibtisch kaufen. Ein Steh-Sitz-Schreibtisch ermöglicht es Ihnen, sich mehr zu bewegen, und hilft Ihrem Körper, auch während der Arbeit gesund zu bleiben. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Körperhaltung und weniger Schmerzen, ein besserer Kreislauf und eine gesunde Psyche.

2. Längere Bildschirmzeit – Leiden Sie an müden oder trockenen Augen? Haben Sie zugenommen, seit Sie von zu Hause aus arbeiten? Fühlen Sie sich depressiv? All diese Beschwerden können auftreten, wenn Sie längere Zeit auf einen Bildschirm blicken. Wenn Sie den größten Teil des Tages vor dem Rechner sitzen müssen, können Sie Ihre Bildschirmzeit tracken und dazwischen Pausen einlegen. Nach der Arbeit können Sie sich anderen Aktivitäten wie Sport, Kochen oder Gartenarbeit widmen. Der Trick besteht darin, das Smartphone zu vemeiden, damit Sie mehr Aktivitäten in Ihren Tag einbauen können.

Sie können auch einmal pro Woche einen Digital Detox einlegen, wenn Sie das Bedürfnis haben, einmal abzuschalten und sich auf andere Dinge zu konzentrieren, als durch Ihre Social-Media-Profile zu scrollen.

3. Isolation und Einsamkeit - Von zu Hause aus zu Arbeiten kann dazu führen, dass man sich einsam fühlt, wie The Guardian in diesem Artikel schreibt. Und CNN sagt, dass Einsamkeit die Arbeitsleistung beeinträchtigen kann. Mehr denn je besteht die Notwendigkeit, mit Kollegen und Familienmitgliedern in Kontakt zu bleiben. Seien Sie kreativ und nutzen Sie dafür virtuelle Meetings.

Bleiben Sie aufmerksam

Wenn Sie eines der oben genannten Symptome an sich bemerken, haben Sie keine Angst, sich das einzugestehen und um professionelle Hilfe zu bitten. Dann ist es wichtig, Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Gesundheit zu richten, um Ihr Leben regeln zu können.

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